Gauß-Gymnasium Worms
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Theater

Parzival/Short Cut

Auf der Suche nach einem Leben voller Rituale und Zeremonien folgt der junge Parzival seinem Herzenswunsch, Ritter am Hofe König Artus’ zu werden. Den Klagen seiner überfürsorglichen Mutter zum Trotze macht er sich auf den Weg. Auf seiner Reise begegnen ihm viele Menschen, doch ihren Ratschlägen weist der junge Mann keine große Bedeutung zu: Hierzu fehlen ihm noch das nötige Feingefühl und die Sorgfalt im zwischenmenschlichen Miteinander. Dadurch kommt es zu nicht unerheblichen Zwischenfällen. So werden wir Zeuge seines Werdegangs, angetrieben von spannenden Ereignissen, wobei vor allem der geheimnisvolle und mächtige Gral eine nennenswerte Rolle spielt …

Unsere Inszenierung will die Zuschauerinnen und Zuschauer mitnehmen zu einer Art mittelalterlichem Roadmovie. Dabei wird die Schule als Entwicklungsraum in unserem Stück selbst zur Bühne, der Lernweg wird erlebbar. Wir begleiten einen von vielen Seiten beeinflussten jungen Menschen, der seinen Weg naiv, aber pubertär verletzlich und verletzend geht.

Die Spielverderber

Ein mysteriöser Wohltäter will sein Erbe unter Fremden aufteilen. Der Clou: Jeder erhält nur ein Stück des Testaments. Um das Erbe antreten zu können, müssen sie lediglich ihre Stücke zusammenfügen. Doch es beginnt ein Ränkespiel, das in einem Albtraum endet. Je mehr sich die Erben streiten, sich gegenseitig ausspielen und Komplotte schmieden, desto mehr verändert sich die Realität um sie herum.

Die Theater-AG des Gauß-Gymnasiums begreift das Stück als großen Spiegel. Jede einzelne Figur und das Szenario als Ganzes reflektieren Schwächen und Abgründe menschlichen Miteinanders. So bestimmen Spiegel und Portraits das Bühnenbild – jeder sieht sich und jede steht im Fokus des Geschehens. Die Farbe des Stückes verliert sich ins Grau – sie ist weder schwarz noch weiß. Die sich abzeichnende Katastrophe könnte einfach aus allem geboren sein …