Gauß-Gymnasium Worms
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International Student Leadership Symposium

International Symposium 2019 in White River / South Africa

ISLS Südafrika - Anreise

Nach knapp 20-stündiger Anreise wurden Kim Kleinhans, Lena Rieß, Nora Grafen, Marie Rudolf, Joel Sackreuther und Emanuel Bauer in Begleitung von Frau Kubicek und Herrn Schäfer mit unglaublicher Herzlichkeit von der südafrikanischen Delegation in White River in Empfang genommen. Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit, das Schulgelände mit ihren Hosts und anderen Symposiumsteilnehmern zu erkunden und erste Freundschaften zu schließen. Untergebracht sind unsere Gauß Schüler in Gastfamilien bzw. direkt auf dem Campus der Gastgeberschule, Uplands College, dem ein Internat angeschlossen ist.

ISLS Südafrika – Teil I

Nach der beeindruckend facettenreichen Eröffnung des englischsprachigen Symposiums am nächsten Tag bekamen alle 41 Teilnehmer die Möglichkeit sich kennen zu lernen. Erste Aktivitäten beinhalteten einen Crashkurs in Afrikaans, Zulu und Tsonga, einen sportlichen Wettkampf, Diskussionen über landespezifische Vorurteile, einen WWF Vortrag und ein dazugehöriges Rollenspiel. Den Abschluss des Tages bildete der von Frau Kubicek geleitete Workshop zu den Erwartungen der einzelnen Schüler sowie der Gruppe insgesamt zum Symposium.

 

 

ISLS Südafrika – Teil II

Mittwoch begann mit einem faszinieren Vortrag von Quinton Coetzee zum Thema „Leadership“, in dem verschiedene Arten von Führungspersönlichkeiten und deren Qualitäten auf eindrucksvolle Weise mit Hilfe von Parallelen zur Tierwelt (Raubtieren) veranschaulicht wurden. Nachmittags fand ein emotionaler Vortrag von Chris Engelbrecht von der Organisation SPEAR zum grausamen, illegalen Nashornhandel mit anschließender Debatte statt. Abends wurden alle Symposiumsteilnehmer mit einem „Braai“ (Grillbuffet), afrikanischen Tanzvorführungen und fesselnden Geschichten unterm südafrikanischen Sternenhimmel belohnt.

Der Donnerstag, hier in Südafrika ein Feiertag, bot den Schülern die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Gastgebern Land und Leute besser kennenzulernen.
 

ISLS Südafrika – Teil III

Freitag startete mit einem Vortrag der Great Plains Foundation, die gegen das Aussterben von Nashörnern und illegalen Handel kämpft. Der Redner veranschaulichte anhand der Arbeit der Foundation, wie Leadership funktionieren kann und was es bedeutet, unmöglich erscheinende Projekte erfolgreich umzusetzen. Im Anschluss präsentierten alle Schülergruppen die Vorjahresprojekte – in dem Bewusstsein, dass auch sie ein Projekt entwickeln und durchführen werden. Den Abschluss des Vormittags bildete Mike Ogg (RMI) mit seinem anschaulichen Vortrag über die Ursachen illegalen Handels. Nachmittags besuchten die Teilnehmer zwei Workshops, einen zum Thema Gruppendynamik und Entscheidungsfindung, und einen zum Thema ungleiche Resourcenverteilung. Abschließend fesselte der extra aus dem Kruger Nationalpark angereiste Tierarzt Professor Peter Rogers Schüler und Lehrer mit seinem aufrüttelnden Vortrag zum Leiden der verstümmelten Nashörner, welcher in eine leidenschaftliche Diskussion zu verschiedenen Auswegen mündete. 
 

ISLS Südafrika – Teil IV

Samstagvormittag nahmen die Schüler an einem sehr handlungsorientierten Workshop zum Thema „Positioning“ (Beeinflussung) teil, in welchem sie lernten, wie Sprache, visuelle Elemente und deren Anordnung unsere Meinungsbildung beeinflussen. Das Erlernte wurde im Anschluss anhand drei kleiner Übungen (Gestaltung eines Posters, Erstellen eines persönlichen Steckbriefs und Verfassen eines Gruppenbriefs) vertieft. Nachmittags verdeutlichte die sehr mutige, vietnamesische Tierschutzaktivistin Trang Nguyen in ihrem Vortrag zu illegalem Handel, dass selbst eine Einzelperson kriminelle Handlungen aufdecken und zur Anzeige bringen kann. Nach einem kurzen Vortrag zu „Micro Lending“ (www.kiwa.org) begannen die Symposiumsteilnehmer mit der Erstellung des Konzepts für das an der eigenen Schule durchzuführende Projekt.
 

ISLS Südafrika – Teil V

Nach einer ereignisreichen und arbeitsintensiven Woche war es am Sonntag dann so weit, alle Symposiumsteilnehmer gingen gemeinsam im Kruger Nationalpark auf Safari. Auf dem Weg zum Park bekamen die Schüler einen kleinen Einblick in den erschreckenden Kontrast zwischen arm und reich in Südafrika. Da sie in den letzten Tagen sehr viel über die Notwendigkeit, die Artenvielfalt in Afrika (bzw. weltweit) zu erhalten, gelernt hatten, fanden es unsere Schüler umso beeindruckender, viele der wundervollen Tiere des afrikanischen Kontinents im Park in freier Wildbahn sehen zu dürfen. Es bleibt zu hoffen, dass auch zukünftige Generationen noch freilebende Nashörner, Elefanten oder Löwen sehen können.    

 

ISLS Südafrika – Teil VI

Am Montag hielt Cathy Knott einen Workshop zum Erkennen der eigenen Stärken und Schwächen und wie man diese Erkenntnisse für das Erreichen eigener Ziele nutzen kann. Anschließend fand ein weiterer Arbeitskreis zu Chancen und Gefahren von Gruppendynamik statt. Am Nachmittag ging es zunächst um Nachhaltigkeit und dann erarbeiteten und präsentierten die Schüler ihre Projektideen. Den Abschluss bildete die Vorführung des nachdenklich stimmenden Dokumentarfilms „Stroop“ 
(https://de-de.facebook.com/stroopdiefilm) mit Einführung durch und einer Diskussion mit den Produzentinnen am Ende. 

Nach einer ereignisreichen Woche mit tollen Workshops, vielfältigen Eindrücken und neuen Freundschaften, traten die Schüler schweren Herzens die Heimreise an.   

 

 

 

 


ISLS 2018 in Westlake Academy,  Texas / USA

8 Schulen, 7 Länder, 48 Schüler, wertvolle Erfahrungen und lebenslange Erinnerungen…

Das Symposium gibt Schülern aus verschiedensten Ländern mit unterschiedlichsten Kulturvorstellungen und Lebensweisen die Möglichkeit, an einem Ort zusammenzukommen, sich über ihre Traditionen und Schulen, aber auch wichtige weltbetreffende Themen zu diskutieren (zum Beispiel die Schulattentate in Amerika) und am Ende der gemeinsamen Zeit mit einem sogenannten Actionplan in ihr Heimatland zurück zu kehren, um ein Projekt an ihrer Schule umzusetzen.

Dieses Jahr nahmen wieder sechs Schüler des Gauß Gymnasium Worms an der Seite des Upland College aus Südafrika, der Nanjing Foreign Language School aus China, der International School of Brussels aus Belgien, der Mercersburg Academy aus Pennsylvania, USA, der Westlake Academy aus Texas, USA, der Edmonton Islamic Academy aus Kanada und von ABA, an IB World School aus dem Oman teil.

Die 6 Botschafter unserer Schule waren in diesem Jahr Nikola Brassen, Vivien Eremenko und Philipp Nuglisch aus der 10. Jahrgangsstufe und Nelly Granson, Lisette Lang und Michelle Pinger aus der 11. Jahrgangsstufe die von zwei Lehrern, Frau Kubicek und Herrn Remmele, begleitet wurden.

Als wir uns am 20. März mit gepackten Koffern und viel Vorfreude auf den Weg in die USA  machten, wusste noch niemand von uns so genau, was für eine positive, starke Auswirkung die folgenden Tage auf uns haben würden, dass wir so viel lernen und neue Freundschaften schließen würden, die Dank der globalen Konnektivität ewig bestehen bleiben können. Auch wenn die Zeit wie im Fluge verging, wir konnten die Chance nutzen, aus uns heraus zu kommen und Dinge zu probieren, die wir uns vielleicht nie zugetraut hätten.

Nachdem wir nach einem langen, aber relativ angenehmen Flug am Flughafen von Dallas/Fort Worth in Texas, ankamen und von dort zur Westlake Academy fuhren, wurden wir auch schon von unseren Gastfamilien herzlich empfangen, die uns gegen Abend wieder in die Schule brachten, in der sich die Menschen, die das Symposium ermöglicht und organisiert hatten, vorstellten und den Ablauf der Woche erklärten. Das Thema, das wir als Schulbotschafter gemeinsam behandeln sollten, war Leadership, also Führung, in Verbindung mit Ethics gone Viral. Das bedeutet soviel wie die Frage danach, wie man Moral und Ethik in sinnvoller Art und Weise mit der Nutzung sozialer Netzwerke verbinden und Mitmenschen von der eigenen Idee überzeugen und diese anregen kann, gemeinsam diese Idee umzusetzen. Außerdem haben wir uns damit beschäftigt, wie wir Führungsqualitäten erlernen können, um genau diese Unterstützung zu erlangen und die Umgebung um uns herum zu einem besseren Ort zu machen. Dabei haben wir nicht nur an bekannte Aktivisten und Vorbilder wie Elon Musk, Martin Luther King, Malala Yousafzai oder Emma Gonzales gedacht, sondern auch an Menschen, die wir jeden Tag sehen. Diese Menschen haben vielleicht nicht die Welt verändert, aber einen kleinen Teil ihres Umfelds, wie zum Beispiel unsere Eltern, die uns auf unserem Weg begleiten, oder Personen, die unsere Weltanschauung beeinflussen und uns inspirieren und berühren. In Workshops, in denen wir aktiv miteinander gearbeitet und interagiert haben, konnten wir unsere Fähigkeiten dahingehend erproben und erweitern. Auch Exkursionen trugen ihren Teil dazu bei. So besuchten wir zum Beispiel die Deloitte University, The Leadership Center, in Westlake, wo wir an einem Workshop teilnehmen durften, den auch CEOs durchlaufen. Wir erhielten im Stammsitz der Goosehead Versicherung von Michael C. Colby, dem President und Chief Operating Officer persönlich eine Führung. Hier lernten wir, was es heißt, ein ethischer Führer zu sein, was dies mit sich bringt und wie Entscheidungen uns und unsere Unterstützer beeinflussen.

Doch unsere Zeit in Texas bestand nicht nur aus Workshops, Seminaren und Vorlesungen. In unserer Freizeit hatten wir die Möglichkeit, mit den Schülern der anderen Gastschulen berühmte Orte zu besuchen und sie so noch besser kennen zu lernen, wie zum Beispiel das Stadion der Dallas Cowboys, den Texas Motor Speedway oder Dallas. Auch mit unseren Gastfamilien konnten wir Zeit verbringen, die uns dann die Umgebung gezeigten, uns auf Ausflüge mitgenahmen wie zu einem Rodeo, Jetski fahren oder in typische amerikanische Restaurants. Wir hatten zudem den Auftrag, ein Video Journal zusammenzustellen, um auf die sozialen Netzwerke und Medien zurückzugreifen und so den Menschen zu zeigen, was wir erlebt haben. In den letzten Tagen lernten wir Line Dancing, was wir 48 internationale Schüler dann gemeinsam auch bei der Abschlussfeier getanzt haben.

Auch wenn wir manchmal mit der Müdigkeit dank Jetlag und anstrengendem täglichen Ablaufplan zu kämpfen hatten, bereut es keiner von uns, sich getraut zu haben, an dem Symposium teilzunehmen, denn wir werden diese intensive und lehrreiche Reise nie vergessen, werden in Kontakt mit unseren neuen Freunden bleiben und freuen uns auf die Umsetzung unseres Action Plans an unserer Schule. Außerdem empfehlen wir jedem, der in den kommenden Jahren die Chance hat, sich für das Symposium zu bewerben, dies auch zu tun, denn es passiert nicht häufig, dass so viele unterschiedliche Nationalitäten an einem Ort zusammentreffen, mit denen man so eine unvergessliche Zeit erleben kann!

Nikola Brassen

 

 




 

It all started with a simple idea in Oman in 2007: Bring together a small group of motivated students and confront them with issues that concern our world and our future.

It all started with two schools in 2007: Mercersburg Academy, our partner school in the USA, and ABA - An IB World School in Oman. 

In 2009 Mercersburg Academy approached the Gauß Gymnasium to collaborate on a Student Leadership Symposium that was to take place once in an academic year. The idea was to give students the opportunity to explore a topic of global importance and at the same time experience some leadership training. We loved that our exchange partner invited us to join, and join we did. Since then we have sent a delegation of six students and two teachers to every symposium. Since that time this has grown to a consortium of nine schools from five continents.

Last year the symposium received its official name: the International Student Leadership Symposium (ISLS). This incredible event brings together talented and open-minded students to work together and learn from each other, and also from their respective amazing teachers.

This year the Gauß Gymnasium is very proud to host the ISLS here in Worms. The theme we chose is "Human Migration - A Global Challenge". When we picked the topic we would  never have anticipated the severity of the situation of refugees around the world. We could not have imagined the grave and heartbreaking challenges Europe is facing with tens of thousands of refugees escaping terror, war and poverty.

We may not be able to change things on a big scale, but we might make a difference to someone.

Participating schools in 2016

Out of nine consortium schools, the seven schools listed below in alphabetical order are coming together for the ISLS:

  • ABA - An IB World School, Muscat, Oman
  • Caistor Yarborough Academy, Lincolnshire, United Kingdom
  • Gauß Gymnasium, Worms, Germany
  • The International School of Brussels (ISB), Belgium
  • Mercersburg Academy, Pennsylvania, USA
  • Nanjing Foreign Language School (NFLS), Nanjing, China
  • Westlake Academy, Texas, USA