Am 20. April 2026 machte sich die gesamte MSS 11 auf den Weg nach Verdun. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts und der Demokratieerziehung besuchten die Schülerinnen und Schüler das Mémorial de Verdun und das Fort Douaumont.
Schon beim Ankommen wurde deutlich: Verdun ist kein Ort, an dem Geschichte weit weg wirkt. Das Mémorial liegt mitten auf dem ehemaligen Schlachtfeld und zeigt sehr eindrücklich, was die Kämpfe im Ersten Weltkrieg für die Soldaten bedeuteten. Durch persönliche Gegenstände, Bilder, Filme und Berichte wurde spürbar, wie belastend und unmenschlich der Krieg für die Menschen auf beiden Seiten war.
Besonders beeindruckend war auch der Besuch des Fort Douaumont. Beim Gang durch die dunklen, kühlen Räume konnten sich die Schülerinnen und Schüler zumindest ansatzweise vorstellen, unter welchen Bedingungen die Soldaten dort ausharren mussten. Viele Eindrücke aus dem Unterricht wurden dadurch greifbarer und bekamen vor Ort eine ganz andere Wirkung.
Die Fahrt nach Verdun hat gezeigt, dass Erinnerung wichtig ist: nicht nur, um die Vergangenheit besser zu verstehen, sondern auch, um über Gegenwart und Zukunft nachzudenken. Verdun steht heute nicht nur für Krieg und Leid, sondern auch für Versöhnung und Frieden. Gerade die deutsch-französische Freundschaft macht deutlich, dass aus früheren Gegnern Partner werden können.
So war die Exkursion für die MSS 11 ein eindrucksvoller Tag, der sicher vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird.“
Text: Lisa Zahlmann
Bilder: Claudia Zuber
